Angedacht

 

Weihnachten verändert

Sacharja 2,14

Herzliche Grüße zum 2. Advent. Mein Name ist Alexander Märtin von der Ev. Schriftenmission Lemgo Lieme. Ein besonderer Dank geht an Norbert Seyb, der mich mit seinen Gedanken zu dieser Andacht inspiriert hat. Darin geht es heute um Sacharja 2,14:

„Freue dich und sei fröhlich, du Tochter Zion! Denn siehe: Ich komme und will bei dir wohnen, spricht der Herr.“ Advent – Ankunft – Da kommt jemand an. Und wer das ist, sagt uns der Prophet auch: Es ist der Herr, also Jesus Christus. Advent will uns sagen, dass die Ankunft des Herrn bevorsteht. Und dass er zu uns kommen will, ist ein Grund zur Freude.

Natürlich ist er schon längst gekommen. Advent erinnert uns ja daran, dass Jesus vor über 2.000 Jahren in diese Welt gekommen ist. Er will uns Menschen den Weg zum Vater freimachen durch seinen Tod am Kreuz. Welchen Sinn hätte denn auch die Krippe von Bethlehem, wenn es nicht das Kreuz von Golgatha gäbe, an dem Jesus für unsere Schuld starb? In der Advents- und Weihnachtszeit denken wir also zunächst in besonderer Weise daran, dass Jesus damals in diese Welt kam. Oder sollte ich nicht besser sagen: „Wir sollten eigentlich daran denken…“? Denn oft tun wir es ja nicht, weil das ganze Drumherum, der Lichterglanz, der Trubel, die vorweihnachtliche Betriebsamkeit solche Gedanken geradezu verhindern! Und das war damals nicht anders. Wer hat denn schon das Kind erkannt? Die Hirten auf dem Felde, weil der Engel es ihnen gesagt hatte! Die drei Weisen aus dem Morgenland, weil sie den besonderen Stern gesehen hatten! Und sonst…?

Hier weiterlesen...